Praxis Dr. med. Ulrich Wehmeier, Dr. med. Mariusz Wojciechowski und Facharzt Mario Emmanouilidis
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Endoprothetik Knie



Wenn der Schaden am Kniegelenk keine anderen Maßnahmen mehr zulässt, kann nur noch eine Endoprothese implantiert werden. Es existiert eine Reihe von Knieprothesen, welche wir je nach speziellen Bedürfnissen für die Patienten auswählen. Die kleinste Variante ist die sog. „Schlittenprothese“.


Abbildung Endoprothetik Es handelt sich um einen Teilersatz des Kniegelenkes. Idealerweise zeigt das betroffene Knie Verschleiß nur an der Innenseite, welche dann isoliert ersetzt wird.

Der wesentliche Vorteil einer „Schlittenprothese“ liegt in der Minimalinvasivität. Das Implantat wird über einen kleinen Schnitt eingebaut und das Knie verliert wenig an Funktion (z.B. Beweglichkeit). Im Falle einer Lockerung kann immer noch auf eine herkömmliche Prothese gewechselt werden.


Dagegen muss erwähnt werden, dass diese Art der Versorgung auch problematisch sein kann und einige Operateure die Prothese nicht verwenden. So z.B. sind die Ergebnisse am äußeren Anteil des Kniegelenkes als schlecht zu werten. Die Beinachse darf nicht wesentlich von der Norm abweichen (kein X -, oder O – Bein). Die Beweglichkeit vor der OP darf nicht eingeschränkt sein. Die Beschwerden sollten nur auf der Innenseite vorhanden sein und die übrigen Gelenkanteile zeigen keinen Verschleiß. Der Patient ist nicht übergewichtig. Bei einer strenger Auswahl der Kriterien sind jedoch mit diesen Prothesen sehr gute Ergebnisse zu erzielen.


Abbildung Endoprothetik


Die herkömmliche Prothese wird auch Oberflächenersetz genannt.

Es wird versucht so wenig Knochen zu opfern wie möglich. Im Schnitt wird vom ursprünglichen Knie eine Schicht von 0.8 bis 1 cm abgetragen und durch eine neue (Oberfläche) ersetzt. Diese Operation führen wir regelmäßig unter Zuhilfenahme eines Navigationssystems durch.

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Hierbei werden die Resektionsschritte am Knochen mittels einer Computenavigation kontrolliert. Wir (St. Vincenz – Hospital, Brakel) konnten seinerzeit zeigen, dass so ein genaues Implantieren möglich ist und die Streubreite der Fehler deutlich geringer ausfällt.

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In den Fällen, in denen die Situation es nicht zulässt einen Oberflächenersatz zu verwenden, (Wechseloperationen, schwere Achsenfehlstellungen oder Instabilität) muss auf andere Prothesenmodelle zurückgegriffen werden. Allgemein handelt es sich um größere Prothesen mit ausgedehnten Verankerungsmöglichkeiten im Knochen und mit höheren Kopplungsgrad.

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Zustand nach infektbedingten Ausbau einer Knieprothese. Versorgung mit einem sog. „Rotationsknie“. Im Vergleich zum Oberflächenersatz findet sich hier eine Verbindung zwischen den Prothesenkomponenten (Kopplungsgrad).