Praxis Dr. med. Ulrich Wehmeier, Dr. med. Mariusz Wojciechowski und Facharzt Mario Emmanouilidis
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Praxiszertifizierung

Therapie (Kassenleistung)

Elektrotherapeutische Verfahren

Elektrotherapeutische Verfahren zur Schmerzlinderung bei Gelenk- und
Wirbelsäulenbeschwerden, zur Verbesserung der Gewebs- und
Muskel-
durchblutung sowie zur Funktionsverbesserung des Zusammenspiels
zwischen Muskeln und Nerven.



Abbildung Mikrowellentherapie
Mikrowellentherapie

Bei der Mikrowellentherapie werden über
Applikatoren ähnlich einem Sender
elektromagnetische Wellen ausgestrahlt.
Deshalb wird diese Therapie auch als
Behandlung im Strahlenfeld bezeichnet.
Die elektromagnetische Wellen werden an
den Grenzflächen des Körpers teilweise
reflektiert und zu einem anderen Teil vom
Gewebe aufgenommen (absorbiert). Der
absorbierte Anteil der elektromagnetischen
Wellen wird im Körper in Wärme
umgewandelt. Dies führt zu einer
verbesserten Durchblutung und Entspannung des Gewebes mit nachfolgender
Schmerzlinderung. Aufgrund der niedrigen Eindringtiefe der Strahlung sind
insbesondere oberflächennahe Abschnitte des Stütz- und Bewegungs-
apparates der Mikrowellentherapie zugänglich.

Die Mikrowellentherapie wird effektiv bei schmerzhaften muskulären
Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule (vor allem Halswirbelsäule) bei
zugrundeliegenden degenerativen Wirbelsäulenveränderungen (Verschleiß)
sowie bei Arthralgien (Gelenkschmerzen) infolge von Arthrose (z.B. am
Schulter-
und Kniegelenk) eingesetzt.



TENS - Therapie (Transcutane elektrische Nervenstimulation)

Abbildung TENS - Therapie (Transcutane elektrische Nervenstimulation)
Mit der transcutanen elektrischen Nerven-
stimulation lassen sich akute und chronische
Schmerzen lindern. Insofern eignet sich die
TENS besonders zur Schmerztherapie.
Über dem zu behandelnden Schmerzgebiet
werden auf die Haut kleine, hautfreundliche
Elektroden geklebt. Diese erhalten elektrische
Impulse über ein kleines batteriebetriebenes
Taschengerät. Durch die elektrischen Impulse
werden sowohl spezifische Nervenfasern
stimuliert, die zu einer Schmerzhemmung im
zentralen Nervensystem führen, als auch
direkt schmerzleitende Nervenfasern gehemmt.


Mit den auch zu Hause anwendbaren TENS-Geräten können ohne
Nebenwirkungen häufig Medikamente eingespart werden. Die Handhabung
der modernen TENS-Geräte ist nach entsprechender Einweisung ausge-
sprochen einfach.

Zu den typischen Indikationen der TENS-Therapie gehören die Behandlung
von akuten und chronischen Rücken-, Kreuz-, und Gelenkschmerzen sowie
Spannungskopfschmerzen als auch Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden
nach Unfällen oder chirurgischen Eingriffen.



Abbildung Interferenzstromtherapie
Interferenzstromtherapie

Der Interferenzstrom gehört zu den wirkungs-
vollsten, schmerzlindernden Reizströmen.
Hierbei werden zwei unterschiedliche,
mittelfrequente Wechselströme (4000 Hz und
4100 Hz) gekreuzt, um deren größtmögliche
Wirkung in der Tiefe des Körpers zu entfalten.
Diese Wechselströme werden von einem
Gerät für Mittelfrequenztherapie erzeugt und
über zwei, gegenüberliegende Elektroden-
paare, die sich durch ein spezielles
Vakuumsystem mit massageähnlichem Effekt
an der Haut festsaugen, in das zu behandelnde
Schmerzgebiet des Stütz- und Bewegungsapparates eingebracht. Das
Verfahren eignet sich insbesondere zur Behandlung von großflächigen,
tieferliegenden Schmerzregionen. Die Interferenzstromtherapie wird vor
allem zur Schmerzbehandlung bei Gelenk-, Sehnen- und Muskelerkrankungen
(z.B. Arthrose, rheumatische Erkrankungen) sowie bei Rückenschmerzen
infolge degenerativer Veränderungen eingesetzt.